Sieg beim Ultracycling 3Confini

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Sieg beim Ultracycling 3Confini

Ultracycling3Confini – das Rennen durch drei Länder (Italien/Österreich/Slowenien) mit Start und Ziel in Gemona del Friuli  hat sich bereits in der Liga der besonders extremen Ultrarennen etabliert. Die 11 000 Höhenmeter auf den (nur) 520 Kilometer sind auf neun Pässe verteilt.

Für die 520 Kilometer und brutalen 11 000 Höhenmeter benötigte ich exakt 21 Stunden und 17 Minuten. Die großen Herausforderungen bei diesem Rennen stellen sicherlich die Anstiege, die bis zu 24 Steigungsprozente aufweisen, sowie die technisch sehr anspruchsvollen Abfahrten dar, wobei der berühmte- berüchtigte „Monte Zoncolan“  einer der Höhepunkte darstellt

Samstag um 10:24 startete ich als erster der Favoriten ins Rennen. Somit hatte ich bis zu 15 Minuten Vorsprung auf die italienischen Favoriten, war aber von Beginn an der Gejagte.

Bereits nach 17 Kilometern ging es auf die erste längere Steigung  auf einem schmalen „Sträßchen“ mit Steigung bis zu 20 %. Von dort an konnte ich schon mehr oder weniger  die Führung übernehmen.
Der Großteil der 11 000 Höhenmeter wurde bereits auf den ersten 170 Rennkilometern abgespult. Bei Halbzeit des Rennens betrug mein Vorsprung lediglich ca. fünf Minuten.

Vorentscheidung am Sella Nevea
Auf den flacheren Teilstücken in Richtung Sella Nevea konnte ich dann erstmalig meinen Vorsprung vergrößern. Jedoch bei der Anfahrt  zum letzten Pass – dem Vrsic – durchlebte ich ein körperliches Tief – aber mein großartiges Team  unterstützte mich zu diesem Zeitpunkt genau richtig und somit konnte ich den letzen Pass wieder optimal bezwingen. Zu diesem Zeitpunkt (zweite Nachthälfte) purzelten die Temperaturen bis auf + 6* – damit war meine Devise auf den letzten 80 Kilometern bis ins Ziel in Gemona  – mit meinem Scott Plasma auf`s Tempo zu drücken, um nicht auszukühlen.
Somit erreiche ich um 07:41 Uhr – bei einem wunderschönen Sonntagmorgen – das Ziel in der Altstadt von Gemona. Nach einer Sektdusche und einem schnellen Frühstück erreichte der italienische Ultra- champ Omar di Felice 70 Minuten später als 2. das Ziel.

„Mit meinem perfekten Team und optimalem Equipment – das für dieses spezielle Rennen unerlässlich ist – konnte ich meine Leistung bestmöglich umsetzen. Nach der gesundheitlichen Aufgabe vor einem Monat beim Glocknerman aufgrund eines Darmvirus, habe ich noch nicht damit gerechnet, wieder so in Form zu sein, “ so mein Resümee nach dem Rennen.

Gelungene Generalprobe für das Race Around Austria 2017
Nun gibt es eine kurze Trainingspause, bevor ich mich auf den Saisonhöhepunkt im August vorbereite: die Titelverteidigung beim Race Around Austria, das am 8. August 2017 startet.

Ergebnis:
Eduard Fuchs (AUT)      21:17 Std.
Omar de Felice (ITA)            22:27 Std.
Paolo Braico (ITA)                 23:34 Std.