Vita

Home / Vita

13920139_1265627120122552_3210876819697235339_o

Eduard „Edi“ Fuchs // 8. September 1975 // 175 cm // 66 kg

  • lebt mit Partnerin Sabine in Graz

Radsportkarriere

  • 1993 bis 2008 Amateur-/Elite- Radrennfahrer in div. Teams
  • ab 2007 erste Ultra-Radrennen

 Sportlicher Werdegang

  • So wie fast jedes Kind wurde ich in meiner Kindheit mit Fußball konfrontiert. Nach einigen Versuchen hatte ich erkannt, dass die eigene Leistung nicht immer zählt und so dachte ich mir, dass dies doch nicht alles sein kann. Zum Glück hat mir mein Vater auch andere Möglichkeiten als nur den Fußball gezeigt und so kam ich zum Radsport.

klein-edi

  • Mit 14 war des dann endlich so weit und ich bestritt mein erstes Radrennen, welches ich auf Anhieb gewann. Das war zugleich der Startschuss zu weiteren. Nach einigen Radmarathons und Hobbyrennen, wo ich Siege und Topplatzierungen einfahren konnte, bekam ich mit 17 (1993) dann meine erste Lizenz als Juniorenfahrer beim ARBÖ ASKÖ Desserta Graz. In meiner ersten „richtigen“ Rennsaison konnte ich schon so einige schöne Platzierungen erreichen.
  • 1994 stieg ich in die Hauptfahrerklasse auf und mein Ziel war, neben der Berufsausbildung beim Bundesheer, die Etablierung in dieser Kategorie.
  • Nach Abschluss meiner Berufsausbildung zum Unteroffizier konnte ich in der Saison 1996 durch gute Leistungen auf mich aufmerksam machen und wurde für eine österreichische Auswahlmannschaft für meine erste Auslandsrundfahrt nominiert. Die erste Auslandsrundfahrt war zwar einer der schwierigsten meiner Laufbahn, aber auf keinen Fall die letzte. Bis dahin kannte ich nur die Rennen in Österreich, so manche auch mit Profibeteiligung. Dieses war jedoch das erste Profirennen, bei dem ich starten konnte. Neben Startern wie das US Postal Team, die russische Nationalmannschaften etc. und dem späteren Profiweltmeister Vainstains lernte ich eine neue Welt kennen. Dabei belegte ich nach 6 Renntagen, 9 Etappen und 1200 km den letzten Platz in der Gesamtwertung. Als 87. war ich zwar als letzter platziert, jedoch in Anbetracht dessen, dass von 160 Startern fast die Hälfte ausgeschieden sind, war ich mehr als zufrieden, diese „Schlacht in Polen“ überstanden zu haben.
  • 1997 wechselte ich dann den Verein vom ARBÖ ASKÖ Raaba zum URC Schwarzl See Lassnitzhöhe. Außer Rennen in Österreich ging es auch mit so einigen Tagesrennen und Rundfahrten im Ausland weiter. In diesem Jahr bestritt ich zum ersten Mal ein 24 Stundenrennen im 4er-Team am ehemaligen A1-Ring in Zeltweg, und ich konnte mit meiner Mannschaft „Wiesbauer II“ den 3. Gesamtplatz erreichen.
  • In den Jahren darauf wechselte ich zwar wieder die Teams, bis ich 2000 vom Wiener Denzel – Team angeheuert wurde mit dem Hauptziel für ausländische Rennen, das sich fast zur „never ending story“ entwickelte, da ich noch in der Saison 2008 vollwertig für das Team startete. Hauptverantwortlich für die Zeit beim ARBÖ Denzel war die österreichisch Radsportlegende Erwin KRIZ, der die Auslandsstarts organisierte. In dieser Zeit konnte ich sehr schöne Erfolge einfahren und in über 20 Ländern der Welt meinen Sport ausüben. Darauf kann ich sicherlich sehr stolz sein, da kaum ein Profi eines österreichischen Profiteams und Elitefahrer so viele Auslandsrennen aufweisen kann.
  • Im Herbst 2007 startete ich dann zum ersten Mal bei einem 12 Stundenrennen (Kainachtal Trophy) als Solofahrer und belegte den 2. Platz hinter dem mittlerweile wegen Dopings lebenslang gesperrten Fahrer Arno Kaspret. Danach war es für mich klar, dass ich diesen Weg weiter bestreiten würde.
  •  2008 war dann das „Übergangsjahr“ vom Eliterennsport zum Extrem- und Langstreckenbereich, da ich erkennen musste, dass sich beides nicht vereinbaren lässt.

Nachfolgend eine Auflistung meiner Rennen und Vereine ab 1993:

1993: Kategorie Junioren – ARBÖ ASKÖ Desserta Graz – 31 Tagesrennen1994: Kategorie Hauptfahrer  – ARBÖ ASKÖ Raaba – 39 Tagesrennen

1995: Kategorie Hauptfahrer  -ARBÖ ASKÖ Raaba – 47 Tagesrennen

1996: Kategorie Amateure – ARBÖ ASKÖ Raaba – 47 Tagesrennen (davon 2 Rundfahrten)

Highlights:

  Corsa Cycliste De La Solidarite (Polen)

1997: Kategorie U23 – URC Schwarzl See Lassnitzhöhe – 37 Tagesrennen (davon 2 Rundfahrten)

Highlights:

•  U-23 Weltcuprennen ITALIEN

•  24 Std. Rennen A1-Ring ZELTWEG

•  Istrien Rundfahrt (Kroatien)

•  Ungarn Rundfahrt

1998: Kategorie Elite  – ARBÖ ASKÖ Raaba – 51 Tagesrennen

Highlights:

  Istrien Rundfahrt (Kroatien)

•  Pleso – Cup (Ungarn)

•  Tour du Danube (Yugoslawien, Ungarn, Slovakei)

•  GP Cycliste de Gemenci (Ungarn)

1999: Kategorie Elite  – URC Schwarzl See Lassnitzhöhe – 48 Tagesrennen (davon 3 Rundfahrten)

Highlights:

  Vuelta al Tatchira (Venezuela)

•  Istrien Rundfahrt (Kroatien)

•  Tour du Danube (Yugoslawien, Ungarn, Slovakei)

2000: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel – 57 Renntage (davon 5 Rundfahrten)

Highlights:

•  Tour de Egypt (Ägypten)

•  Le Vie Del Re Nikola (Montenegro, Italien)

•  Tour de Serbie (Serbien)

•  Tour de Slovaquie (Slovakei)

•  Visocina 2000 (Tschechien)

2001: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel – Juvina / Uniqa – 60 Renntage (davon 5 Rundfahrten)

Highlights:

•  GP International de Alger (Algerien)

•  Le Vie Del Re Nikola (Montenegro, Italien)

•  GP Cycliste de Gemenci (Ungarn)

•  Visocina 2001 (Tschechien)

•  Bulgarien Rundfahrt

2002: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel / Juvina / Uniqa – 58 Renntage (davon 4 Rundfahrten)

Highlights:

•  Le Vie Del Re Nikola (Montenegro, Italien, Albanien)

•  Steiermark Rundfahrt

•  Tour de Serbie (Serbien)

•  Bulgarien Rundfahrt

2003: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel / Juvina / Uniqa – 70 Renntage

Highlights:

•  GP Sonatrach (Algerien)

•  Steiermark Rundfahrt

•  Tour de Serbie (Serbien)

•  GP Cycliste de Gemenci (Ungarn)

•  Visocina 2003 (Tschechien)

•  17. Vuelta Santa Catarina (Brasilien)

•  Bulgarien Rundfahrt

2004: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel / Cliff / Wilding – 63 Renntage (davon 5 Rundfahrten)

Highlights:

•  Le Vie Del Re Nikola (Montenegro, Bosnien)

•  Marokko Rundfahrt

•  Steiermark Rundfahrt

•  Tour de Serbie (Serbien)

•  18. Vuelta Santa Catarina (Brasilien)

2005: Kategorie Elite – ARBÖ Denzel / Cliff / Wilding -19 Renntage

2006: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel / Cliff / Wilding – 44 Renntage (davon 4 Rundfahrten)

Highlights:

•  Tour de Serbie (Serbien)

•  GP Cycliste de Gemenci (Ungarn)

•  Visocina 2006(Tschechien)

•  Bulgarien Rundfahrt

2007: Kategorie Elite  – ARBÖ Denzel / Cliff / Wilding – 56 Renntage (davon 4 Rundfahrten)

Highlights:

•  Cuba Rundfahrt

•  Steiermark Rundfahrt

•  Tour de Serbie (Serbien)

•  33. GP Cycliste de Gemenci (Ungarn)

•  Kainachtal Trophy (12 Stunden)

2008: Kategorie Elite – ARBÖ Denzel / Cliff / Wilding – 36 Renntage (davon 4 Rundfahrten)

Highlights:

•  Montenegro Rundfahrt

•  Steiermark Rundfahrt

•  34. GP Cycliste de Gemenci (Ungarn)

•  Ungarn Rundfahrt

•  Neusiedlersee Ultraradmarathon

•  Glocknerman (Ultraradmarathonweltmeisterschaft)

•  3. Weichberger – Kainachtal Trophy