Das Red Bull Trans Siberian Extreme 2016 ist Geschichte! Rückblickend eine Zusammenfassung und ein persönliches Resümee meiner zweiten Teilnahme am längsten Radrennen der Welt.
1. Etappe: Moskau – Nizhniy Novgorod, 392 km – 9 Std. 55 Min., 39,5 km/h
Punkt 6 Uhr wird der (inoffizielle) Start am Theater- Platz im Zentrum Moskau von Fr. Dr. Brix freigegeben. 10 Radsportler setzen sich in Bewegung. Nach 2 Kilometern werden die Räder auf das Auto gepackt und wir fahren an den Stadtrand von Moskau, wo der offizielle Start stattfindet. Aufgrund einer Baustelle wird von der Polizei die Genehmigung nicht erteilt, mit dem Rad Moskau zu verlassen.

Nach dem offiziellen Start geht es bald zu Sache. Auf gut ausgebauten – aber bei starkem Verkehr – geht es mit über 40 Sachen Richtung Osten. Bei Halbzeit der Etappe steht ein Stundenmittel von 42 km/h am Tacho! Das hohe Tempo forderte bereits erste Opfer. Neben den beiden Duo- Fahrern, besteht die Gruppe nur noch aus drei Einzelfahrern, denen ich angehöre. Nach über neun Stunden erreichen wir den Zielort Nizhniy Novgorod. Auf kaputten Straßen und sehr starkem Verkehr geht es Richtung Ziel. Rund um das Zielgelände ist der gesamte Feierabendverkehr zum Erliegen gekommen. So kämpfen wir uns durch den Stau und versuchen das Ziel zu erreichen. Dabei habe ich das „Glück“ als erster das Ziel zu „finden“ und kann die Etappe überlegen gewinnen.

2. Etappe: Nizhiniy Novgorod – Kazan, 392 km – 11 Std. 3 Min., 34,5 km/h
Bei sommerlichen Temperaturen – aber starkem Wind – starten wir an der Wolga bei traumhafter Kulisse die zweite Etappe.

Hügeliger als geglaubt ist die Strecke nach Kazan. Dadurch zerteilt sich bei Halbzeit die Gruppe und mit Alexej Shchebelin und Andy Fuchs erreichen wir den Etappenort Kazan. Im Zielsprint setzt sich Shchebelin durch und ich beende die 2. Etappe auf Platz 3.
3. Etappe: Kazan – Perm, 693 km – 22 Std. 25 Min., 30,4 km/h
Die erste Etappe, die über die Nacht führt, startet wieder vor atemberaubender Kulisse in Kazan. Sehr hügelig soll diese Etappe werden und die Region um Perm zählt zu einer der ärmeren von Russland. Das heißt für uns Radfahrer: schlechte Straßen!

Bis zum Einbruch der Dunkelheit bleit die Gruppe fast geschlossen. So wie schon auf den ersten beiden Etappen wird zeitweise sehr unregelmäßig und hart gefahren, bis sich in den Nachtstunden die Gruppe zersplittert und wir beiden Füchse mit Shchebelin alleine unterwegs sind. Auf den letzten 300 Kilometern werden die Straßen immer schlechter und irgendwie habe ich meinen Magen in den Nachstunden „beleidigt“. Somit kann ich auf den letzten 200 Kilometern Andy Fuchs und Shchebelin nicht mehr folgen und büße bis ins Ziel 50 Minuten ein.

4. Etappe: Perm – Ekaterinburg, 331 km – 11 Std. 35 Min., 28,1 km/h
Die Etappe über das Ural- Gebirge zählt landschaftlich zu einer der schönsten Etappen. Viele Höhenmeter, gleichbleibender Gegenwind und starker LKW- Verkehr begleiten uns auf dem Großteil der Etappe. Bis 15 Kilometer vor dem Ziel läuft das Rennen „harmonisch“ ab, bis Shchebelin attackiert und die Etappe, die genau an der Grenze Europa/Asien endet, für sich entscheidet.

5. Etappe: Ekaterinburg – Tyumen, 320 Kilometern – 9 Std. 51 Min., 31,8 km/h
Wir sind in Asien und die 5. Etappe ist zugleich die Kürzeste bei der heurigen Auflage. Wie gewohnt, versucht sich Shchebelin mit der Hilfe des russischen Zweierteams auf den ersten 200 Kilometer wieder abzusetzen. Heute funktioniert die „Allianz“ mit Andy Fuchs perfekt und wir können alle Angriffe abwehren. Die Beine fühlen sich super an und somit wage ich es, auf den letzten 12 Kilometern zu attackieren. Mit 3 min Vorsprung erreiche ich als Solist das Ziel und kann die kürzeste Etappe gewinnen.

6. Etappe: Tyumen – Omsk, 620 km – 19 Std. 10 Min., 32 km/h
Bei sommerlichen Temperaturen starten wir wieder in die nächste Etappe, die weiterhin durch die sibirische Tiefebene führt. Bereits nach wenigen Kilometern beginnen Knieprobleme bei meinem österreichischen Mitstreiter Andy Fuchs und er muss daraufhin die Etappe abbrechen. Dies ist nicht nur für ihn bitter, sondern auch für mich – da wir beide eine Allianz gegen Shchebelin geschlossen haben. Als die Meldung vom Ausstieg durchsickert, beginnen die Attacken von der „russischen Allianz“. Nach gut 100 Rennkilometern war es dann so weit. Shchebelin kann sich mit „seinem“ Zweierteam absetzen und dadurch auf den restlichen 500 Kilometer einen Vorsprung von fast zwei Stunden auf mich herausfahren. Ab diesen Zeitpunkt sind wir Solostarter nur noch zu dritt im Rennen und ich kann auf keinerlei Unterstützung anderer Fahrer mehr zurückgreifen.

7. Etappe: Omsk – Novosibirsk, 669 km – 20 Std. 12 Min., 30,3 km/h
Einer der Höhepunkte der heurigen Auflage ist diese Etappe, da der Start erst um 22 Uhr in Omsk erfolgt. Bei sehr milden Temperaturen geht es durch die Nacht und wir können einen traumhaften Morgen erleben.

Bald ist die sibirische Tiefebene durchquert. Die Temperaturen steigen auf über 30*. Auf den letzten 200 Kilometer werden die Straßen immer schlechter und unendliche Baustellen kommen dazu. Somit wird der Zieleinlauf vor den Toren Novosibirsks etwas unübersichtlich. Fünf Kilometer vor dem Ziel attackiert Shchebelin – nicht einmal die Duo`s können folgen. Jedoch Shchebelin verkalkuliert sich und wird bei der 1000 Meter- Marke gestellt. Darauf setze ich die Gegenattacke und kann meine dritte Etappe gewinnen!
8. Etappe: Novosibirsk – Krasnojarsk, 804 km – 29 Std. 49 Min., 27 km/h
Die sibirische Tiefebene liegt hinter uns und es wird wieder hügeliger. Nach gut einem Drittel führen Shchebelin und ich das Solorennen an. Herausforderung dieser Etappe sind neben den unzähligen Steigungen auch die „kaputten“ Straßen über hunderte von Kilometern.Nachdem 140 Kilometer vor dem Ziel Shchebelin eine Schlafpause einlegen muss, kann ich fast eine Stunde Vorsprung heraus fahren. Wieder einmal schlechte Straßen, Gegenwind und starker Verkehr machen das Weiterkommen zur Tortour. Dieser letzte Abschnitt – der sich meines Erachtens zu einer der schlimmsten für mich während des ganzen Rennens darstellt – komme ich gerade einmal mit 26 km/h voran. Durch die permanenten Abgase des Schwerverkehrs gleiche ich nach der Etappe einem Rauchfangkehrer. Da ich doch recht flüssig unterwegs bin, soll dieser Vorsprung – meiner Meinung nach – für den Etappensieg reichen. Aber drei Kilometer vor dem Ziel taucht an meinem Hinterrad Shchebelin auf und kann sich im Sprint die Etappe sichern. Eine großartige Leistung seinerseits, wenn man bedenkt, dass er sogar um einiges schneller als die Zweierteams diesen letzten Abschnitt absolvieren kann …
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9. Etappe: Krasnoyarsk – Irkutsk, 1094 km – 39 Std. 51 Min., 26,5 km/h
Die 9. Etappe zählt zu den schwersten, die es beim Red Bull Trans-Siberian Extreme 2016 zu bestreiten gibt. Es geht von Krasnoyarsk über 1.094 km und mehr als 10.000 Höhenmetern nach Irkutsk. Auf den ersten 300 Kilometern versucht das russische Zweierteam permanent mit Shchebelin von mir wegzukommen. Irgendwann zerteilt sich die Gruppe. Danach geht es gemeinsam mit Shchebelin in die Nacht. In den Morgenstunden kann ich mich ca. 45 Minuten von Shchebelin absetzten und das Wetter beginnt umzuschlagen. Es wird zunehmend regnerisch und kühler.
Obwohl ich auf alle Pausen verzichte, überholt mich 200 Kilometer später Shchebelin mit gut 20 km/h! Unterschied und ich werde ihn erst wieder im Etappenziel zu Gesicht bekommen.
Für mich persönlich werden die letzten 300 Kilometer bis nach Irkutsk zur Ewigkeit und ich durchlebe die schwierigsten Stunden bei diesem Rennen. Unzählige Baustellen, schlechte Straßen, permanenter Gegenwind und Regenschauer verlangen mir körperlich und geistig alles ab. Nach fast 40 Stunden kann ich schlussendlich als Zweitplatzierter diese „Monsteretappe“ beenden.
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10. Etappe: Irkutsk – Ulan Ude, 448 km – 13 Std. 53 Min., 32,2 km/h
Nach dem Ruhetag in Irkutsk geht es am Dienstag dem 19. Juli um 8 Uhr mit der „Baikalsee- Etappe“ weiter. Auf den ersten 100 Kilometern geht es über das Baikal- Gebirge mit drei Anstiegen, die eine Länge bis zu zehn Kilometern aufweisen. Nach den Anstiegen erreichen wir den in Nebel verhüllten Baikalsee. Die Gruppe besteht nur noch aus dem deutschen Duo- Team, Shchebelin und mir.
Auf den weiteren 250 Kilometern – die entlang des Südufers führen – bessert sich das Wetter und bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen geht es nach Ulan Ude. Die „Etappenentscheidung“ fällt auf den letzten 15 Kilometern. Durch die 8 Kilometer lange Baustelle – wo ich Shchebelin nicht mehr folgen kann – komme ich als zweiter mit sechs Minuten Rückstand ins Ziel.

11. Etappe: Ulan Ude – Chita, 658 km – 26 Std. 9 Min., 25,4 km/h
Wir sind bereits seit 16 Tagen im Sattel und haben fast 6 000 km hinter uns. Das Wetter ist wieder sommerlich, der Wind bläst aus Osten und die Strecke führt entlang der Mongolischen Grenze. Auf diese Etappe freue ich mich schon, da diese landschaftlich eine der Reizvollsten des Rennes ist. Bereits nach 20 Rennkilometern beginnen die ersten Baustellen. Leider bekommen wir von der Rennleitung keine Informationen über deren Länge und Anzahl. Dadurch ist es auch nicht möglich, auf „geländetauglichere“ Bikes zu wechseln.

Nach den ersten längeren Steigungen bin ich wieder mit dem deutschen Duo- Team und Shchebelin in der Spitzengruppe. Die deutschen Jungs machen ordentlich Tempo, immerhin möchten sie den Vorsprung zum russischen Team vergrößern. Wir durchfahren eine Baustelle nach der anderen. Ziemlich genau bei Rennkilometer 100 – mitten auf einer Baustelle – merke ich, dass mein Hinterreifen defekt ist. Mitten im Staubgewühl warte ich auf mein Betreuerteam, um das Laufrad zu wechseln. Beim Losfahren merke ich, dass auch der Vorderreifen platt ist. Somit verliere ich den Anschluss und muss die restliche Strecke alleine in Angriff nehmen. In der Zwischenzeit hat sich Shchebelin wieder mit dem russischen Zweierteam zusammengeschlossen und kann den Windschatten bis ins Ziel nach Chita nutzen. Somit erreiche ich mit fast drei Stunden Rückstand nach 26 Stunden als Zweitplatzierter Chita.
12. Etappe: Chita – Svobodny: Abbruch der Etappe
Das Wetter ist regnerisch und kühl – obligatorisch für die subarktische Klimazone. Bis kurz vor dem Start schüttet es wie aus Kübeln. Schon die Stadtausfahrt bei knietief überfluteten Straßen ist ein Erlebnis und auch für die nächsten Tage ist keine Wetterbesserung vorausgesagt. Zusätzlich bläst noch ein starker Wind aus Osten. Nach den ersten Steigungen zerteilt sich die Gruppe und wir drei Solofahrer, die noch im Rennen sind, bleiben zusammen. Obwohl es in den ersten Stunden kurze Regenpausen gibt, setzt am Abend immer stärkerer Regen ein. Auf dieser Etappe geht es sogar bis auf 1000 Meter Meereshöhe – das bedeutet auch, dass neben dem Regen der Wind „eisiger“ wird. Bereits in den Nachtstunden müssen wir regelmäßige „ungeplante“ Stopps machen, um die permanent nasse Kleidung zu wechseln. Langsam beginnt ein jeder von uns, nicht nur mit der Nässe, sondern auch mit der Kälte zu kämpfen.

Nach den ersten 24 Rennstunden können wir lediglich 500 Kilometer von den 1 382 hinter uns bringen. Die zentrale Frage für uns stellt sich immer wieder – nachdem max. 70 Stunden für diese Etappe anberaumt sind – ob dies überhaupt bei diesen Bedingungen machbar ist. Auf den nächsten 300 Kilometern fällt unser Stundenmittel bereits auf 20 kmh. Kurzzeitig spricht die Rennleitung, die Etappe aufgrund der Umstände zu verkürzen, jedoch wird dies aus der Ferne wieder widerrufen.
Mittlerweile sind wir schon alle am „Limit“. Kaum trockene Bekleidung, unsere Betreuer versuchen bei fast +30* im Auto die nasse Bekleidung permanent zu trocknen.
Irgendwann steigen wir mit Schüttelfrost vom Rad und wissen, dass es nicht so schnell wieder weiter gehen wird. Somit ist es zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr annähernd möglich, die Etappe in der vorgegeben Zeit zu finishen. Leider gibt es seitens der Rennleitung – die nicht einmal vor Ort ist – auch keinen „Plan B“ und wir drei Solofahrer entscheiden uns, die Etappe aufgrund unzumutbarer Umstände gemeinsam abzubrechen.
Somit gibt es keinen Etappensieger und nachdem wir drei am gleichen Ort diese Entscheidung treffen, sollte sich im Gesamtklassement nichts ändern. Jedoch die Rennregeln sagen etwas anderes aus. Somit werden wir – obwohl das gleiche „Vergehen“ vorliegt – mit unterschiedlichen Strafzeiten bestraft.

13. Etappe: Svobodny – Chabarovsk, 756 km – 26 Std. 18 Min., 28,7 km/h
Kaum zu glauben! Nach drei Tagen „Weltuntergangsstimmung“ scheint beim Start zur vorletzten Etappe wieder die Sonne. Dementsprechend gut gelaunt starten wir, jedoch wissen wir auch, dass irgendwann wieder der Regen kommen wird. Durch Steppengebiete auf der „Amur- Trasse“ geht es auf den ersten 350 Kilometern recht harmonisch dahin. Immerhin spürt eigentlich jeder schon bis in die Knochen die letzten drei Wochen und den Regen in den vergangenen Tagen.

Anscheinend jedoch nicht Shchebelin. Bei Halbzeit der Etappe attackiert er und zuerst kann ihm keiner folgen. Mit Müh und Not schafft es gerade noch das deutsche Zweierteam und fährt einen „Wahnsinnsschnitt“ auf den verbleibenden 300 Kilometer. Anfänglich bin ich mit dem russischen Duo- Team unterwegs. Bei Einbruch der Dunkelheit setzt der vorausgesagte Regen ein und ich mache einen kurzen Stopp um mich „wetterfest“ zu machen. Somit spule ich die letzten 300 Kilometer bis nach Chaberovsk alleine ab und erreiche nach 18 Stunden als zweiter das Etappenziel. Einziger Vorteil durch den starken Regen ist, dass sich das Ungeziefer in dieser subtropischen Region in Grenzen hält.
14. Etappe: Chabarovsk – Vladivostok, 766 km – 25 Std. 35 Min., 29,6 km/h
Bei leichten Regenschauern starten wir um 10 Uhr in die letzte Etappe. Wie aus dem Vorjahr schon bekannt, wird uns diese letzte Etappe noch einmal alles abverlangen. Nach gut einer Stunde mit Regenschauern sehen die Räder wie nach einer Geländefahrt aus – aber das Wetter bessert sich und in den Nachmittagsstunden wird es wieder sommerlich warm und trocken. Baustellen, steile Hügel, schlechte Straßen und zeitweise sehr starker Verkehr begleiten uns in die Nacht.
Kurz vor Sonnenaufgang bin ich nur noch mit den beiden Duo- Teams an der Spitze des Rennens unterwegs. Wir kommen immer näher nach Vladivostok und es wird ständig nebeliger.

40 Kilometer vor dem Ziel ist der Pazifik erreicht und es geht noch auf eine hügelige Zusatzrunde mit 600 Höhenmetern bis zum Zieleinlauf vor der Oper. Auf der letzten Steigung setzte ich mich von den Duo- Teams ab – ich will zum Abschluss noch die Etappe gewinnen, denn wir haben keine genauen Informationen wie weit Shchebelin hinter mir liegt.
Und dann war es so weit! Als Erster überquere ich die Ziellinie in Vladivostok. Kurz hinter mir die beiden Duos und 90 Minuten dahinter Shchebelin. Somit ist dieser Etappensieg auf jeden Fall eine große Entschädigung für das vergangene Rennen, das ich schlussendlich als Gesamtzweiter beende.

Gesamtergebnis Red Bull Trans-Siberian Extreme 2016 – Schnitt 27,3 km/h:
1. Alexey Shebelin,Russland: 336h 18m 5s
2. Eduard Fuchs, Österreich: 347h 25m 36s
3. Marcelo Florentino Soares, Brasilien: 388h 7m 26s
Fazit und Abschlussresümee:
- Das Rennen ist nach wie vor – in jeder Hinsicht – mit keinem anderen Ultra- und Extremradrennen der Welt vergleichbar. Daher sollte jeder ambitionierter Ultra- und Extremradfahrer dieses Rennen in seinem „Palmares“ aufweisen können.
- Aufgrund meiner Erfahrung aus dem letzten Jahr, konnte ich mich punktgenau vorbereiten und bestmöglich an den Start gehen.
- Während den drei Rennwochen konnte ich meine Leistung zu 100% abrufen, welches ich auch meinem hervorragenden Team verdanken kann. Vor allem wenn man bedenkt, wie viele Stunden meine Crew im Auto auf engstem Raum zu verbringen hatte und die beiden russischen Autofahrer erst in das Team zu integrieren waren.
- Ohne dementsprechende engagierte Sponsoren wäre so ein Großprojekt meinerseits nicht möglich gewesen. Allein die Tatsache, dass ich mit nur zwei Reifendefekten über die ganze Distanz gekommen bin, spricht für mein Equipment!
- Das „full Service Konzept“ wurde um einiges – gegen über der ersten Austragung – verfeinert und verbessert. Daher funktioniert dies schon beinahe perfekt!
- Das Regelwerk wurde erweitert, steckt aber noch in den Kinderschuhen. Um von einem internationalen objektiven Radrennen sprechen zu können, sollten diese auch bei allen Teilnehmern gleichmäßig vollzogen werden.
- Dass auch heuer wieder die Zweierteams und Solofahrer gemeinsam fahren durften, machte das Rennen nicht objektiver und für so manche Solofahrer meines Erachtens auch nicht fairer.
- Bei längsten Radrennen der Welt sollten Dopingkontrollen obligatorisch sein!
