Zweiter Gesamtplatz beim „Red Bull Trans Siberian Extreme 2016“

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Zweiter Gesamtplatz beim „Red Bull Trans Siberian Extreme 2016“


Nach 24 Tagen, 9.287 Kilometern und 56.000 Höhenmetern endete in Wladiwostok die heurige Ausgabe des längsten Ultradistanz-Radrennens quer durch Russland.

Das Abenteuer „Red Bull Trans-Siberian Extreme 2016“ ist Geschichte! Die 14. Etappe mit 765 km und 5.200 Höhenmeter von Chabarovsk nach Wladiwostok fuhr Edi mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,6 km/h. Auch diese letzte Etappe war herausfordernd. Viele Baustellen und kilometerlange Sand- und Schotterstraßen mussten ohne Defekt überwunden werden. Mit einer Stunde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Alexey Shchebelin aus Russland fuhr Fuchs über die Ziellinie und konnte mit einem Etappensieg – wie auf der ersten und schnellsten Etappe (39,7 km/h) –  das Rennen beenden.

Mentale Kraft und Stärke
Mentale Kraft und Stärke sind Voraussetzung, um eine Herausforderung wie das Red Bull Trans-Siberian Extreme bewältigen zu können. Zwölf Athleten beteiligten sich an diesem Rennabenteuer entlang der Transsibirischen Eisenbahn – von Moskau bis nach Wladiwostok. In 14 Etappen zwischen 300 und 1.400 Kilometer mussten 56.000 Höhenmeter, fünf Klimazonen und sieben Zeitzonen überwunden werden. Hohe Temperaturunterschiede, starker Wind, Kälte und Regen waren ständige Begleiter der Athleten. Schlechte Straßen und eine Vielzahl an Baustellen, extremer Autoverkehr, Abgase und unendliche Geraden waren zusätzliche Hürden. Von den ursprünglich sechs Startern in der Solo- Kategorie konnten nur drei das Rennen beenden.

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Fotos: © RedBullMedia

Konstante Leistung
Mit einer hervorragenden konstanten Leistung hat Edi Fuchs das Red Bull Trans-Siberian Extreme ein weiteres Mal bewältigt. Der Gesamtsieg war in greifbarer Nähe. Jedoch spielten die unzumutbaren Wetterbedingungen auf der Amur- Etappe dem russischen Gesamtsieger in die Karten. Da diese Etappe von allen Solostartern gemeinsam abgebrochen wurde, konnte Shchebelin bis zum Schluss seine Gesamtführung – die er ab der dritten Etappe innehatte, verteidigen.

Heuer konnte der steirische Extremsportler vier Etappen gewinnen und sich immer in den Top 3 positionieren. „Ich bin sehr glücklich die enorme Herausforderung geschafft und das große Ziel erreicht zu habe. Auch der Sieg in der Schlussetappe war für mich ein sehr intensiver emotionaler Höhepunkt. Mein tolles Team und ich haben mit allen erlaubten und fairen Möglichkeiten bis zum Schluss um den Gesamtsieg gekämpft“, so Edi bei der Siegerehrung in Wladiwostok.

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Foto: © EFuchs

Gesamtergebnis Red Bull Trans-Siberian Extreme – Schnitt 27,3 km/h
1. Alexey Shebelin, Russland: 336h 18m 5s
2. Eduard Fuchs, Österreich: 347h 25m 36s
3. Marcelo Florentino Soares, Brasilien: 388h 7m 26s

Facts Red Bull Trans- Siberian Extreme 2016:
Dauer: 5. Juli bis 28. Juli 2016
Strecke: Moskau bis Wladiwostok

Die Herausforderungen:
• 9.287 Kilometer, 56.000 Höhenmeter
• 7 Zeitzonen, 4 Klimazonen
• 14 Etappen zwischen 324 bis 1.372 Kilometer in 24 Tagen

Die Route:
Moscow, Nizhniy Novgorod, Kazan, Perm, Ekaterinburg, Tyumen, Omsk, Novosibirsk, Krasnoyarsk, Irkutsk, Ulan Ude, Chita, Svobodny, Khabarovsk, Vladivostok

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