Platz 6 unter „extremen Bedingungen“ zum Saisonauftakt beim Race Across Italy

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Platz 6 unter „extremen Bedingungen“ zum Saisonauftakt beim Race Across Italy


Mit dem Race Across Italy wurde nicht nur die europäische Ultracycling- Saison eröffnet, sondern für den steirischen Extremradler war dies zugleich das Vorbereitungsrennen für das am 5. Juli 2016 beginnende „Red Bull Trans Siberian Extreme 2016“.

Gestartet wurde in Silvi Marina an der Adriaküste. Die selektive Strecke führte quer durch die Abruzzen über insgesamt 6 Pässe an das Tyrrhenische Meer und von dort wieder zurück in den Startort an der Adriaküste.
Neben der 815 Kilometer langen Strecke mit fast 9 000 Höhenmetern war auch das Wetter eine besondere Herausforderung. Fast pünktlich zum Start setzte Regen ein, der bereits nach dem zweiten Pass fast zum Dauerregen wurde. Begleitet wurde der Regen – vor allem in den Bergen – von Kälte.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wurde das Rennen, je länger es dauerte, zum „Überlebenskampf“.
Wie gewohnt wurde sehr schnell gestartet und über die Pässe hinweg selektioniert. So war Edi immer zwischen den Plätzen drei und sieben zu finden. Schlussendlich stand nach 32 Stunden und 18 Minuten der 6. Gesamtplatz fest.

Aufgrund der Tatsache dass nur gut ein Drittel der Starter ins Ziel kam, war dies ein Erfolg und somit eine gelungene Vorbereitung für das Red Bull Trans Siberian Extreme 2016!

„Ich hatte mich nicht speziell auf dieses Rennen vorbereitet, da ich mich erst zwei Wochen davor entschieden hatte, als Solostarter an den Start zu gehen. Für mich war es sehr wichtig, meine aktuelle Form zu testen sowie Wettkampfkilometer zu sammeln“, so Edi.

Gerade dieses Rennen hat wieder gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Betreuerteam ist. Durch die Top- Betreuung seiner Crew konnte er – vor allem gesundheitlich – hervorragend das Rennen bewältigen und nun positiv auf den kommenden Saisonhöhepunkt blicken.
Natürlich spielte bei diesen extremen Bedinnungen auch das komplette Equipment seiner Sponsoren und Ausstatter eine entscheidende Rolle. Ebenso war der vom Autohaus Schaffer zur Verfügung gestellte VW- Bus als „Motor- Home“ unerlässlich.

Race Across Italy – ein junger europäischer „Top- Event“
Das Rennen wurde im heurigen Jahr zum vierten Mal ausgetragen und es zeichnet sich auf jedem Fall durch eine reibungslose und professionelle Gesamtorganisation aus. Es zeigt sich, dass auch bei einem vergleichsweise geringen Startgeld ein Top-Event durchführbar ist.

Letzte Vorbereitungsphase für Russland startet
In den verbleibenden Wochen bis zum Start am 5. Juli 2016 stehen neben organisatorische Tätigkeiten die „Verfeinerung“ der Form am Trainingsprogramm. Vor allem die organisatorischen Maßnahmen sind für dieses „Monsterprojekt“ auf keinen Fall zu unterschätzen.

Ergebnis RAI 2016: www.raceacrossitaly.com
>> Fotogalerie RAI 2016 <<

RAItaly 2016