4. Sieg in Folge beim 24h- Rennen von Kaindorf

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4. Sieg in Folge beim 24h- Rennen von Kaindorf


Unter dem Motto „24-Stunden Biken für den Klimaschutz“ ging von Freitag auf Samstag die sechste Auflage des 24-Stunden-Extremradrennens in der Ökoregion Kaindorf über die Bühne. Es war wie in den vorangegangenen Jahren ein Festspiel für Edi Fuchs.

Das Rennen in Kaindorf wurde Freitag um 18 Uhr gestartet. Kurz vor dem Start setzte der starke Regen aus und so sollte es auch fast die nächsten 24 Stunden bleiben. Auf der 18 Kilometer langen Runde mussten 185 Höhenmeter zurückgelegt werden. Für Stimmung sorgte ein vielfältiges Rahmenprogramm rund um die Strecke.

Die ersten Rennstunden waren von Hektik geprägt. Durch den gemeinsamen Start der Einzelfahrer und der Teamfahrer verlief die Anfangsphase sehr unruhig und es kam zu mehreren Stürzen im Feld. Doch Edi Fuchs ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte sämtlichen Querelen im Feld aus dem Weg gehen.

Und so bildete sich schnell eine Spitzengruppe, die die im Laufe der Stunden immer kleiner wurde. Nach  fünf Stunden bestand diese nur mehr aus drei Fahrern.  Dadurch befand sich Fuchs bereits nach fünf Stunden alleine an der Spitze und baute in den kühlen Nachtstunden sukzessive den Vorsprung auf die Verfolger aus.

Mit einem Vorsprung von über 20 Minuten ging es in die zweite Rennhälfte und das Wetter zeigte sich bis in den späten Nachmittagsstunden von seiner besten Seite.

Am Samstag um 17:30, 30 Minuten vor dem geplanten Ende, musste das Rennen vorzeitig abgewunken werden. Ein drohendes Unwetter veranlasste die Rennleitung kein Risiko einzugehen. Doch der Sieg wäre Fuchs ohnehin nicht mehr zu nehmen gewesen. 770 Kilometer mit fast 8 000 Höhenmetern standen nach 23 Stunden und 30 Minuten am Tacho.

 „Gesundheitlich fühle ich mich sehr gut. Wäre das Rennen nicht früher abgebrochen worden, hätte ich die Kilometerzahl aus dem Vorjahr einstellen können.  Nachdem ich einen Großteil  der Kilometer alleine fuhr,  hatte ich die 800 Kilometergrenze knapp nicht erreicht. Jedoch stimmt der Formaufbau in Richtung ‚Race Around Austria‘ bis jetzt zu 100 Prozent“.

Das perfekte Rennwochenende wurde von Edis Lebenspartnerin, Sabine abgerundet, die den 24h-Damenbewerb für sich entscheiden konnte. Sie legte dabei über 600 Kilometer zurück.Weiters brachte auch das „Langmann & Partner PowerTeam“ eine Spitzenleistung und konnte im Vierer-Teamwettbewerb den zweiten Platz belegen.

Ergebnisse unter www.pentek-timing.at

Fotos (c) www.watch-me.at
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