Sieg beim 24 Stundenrennen in Kaindorf/Hartberg

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Sieg beim 24 Stundenrennen in Kaindorf/Hartberg


Nach harten durchstandenen 24 Stunden beim 24h-Rennen in Kaindorf bei Hartberg konnte ich meinen Vorjahressieg wiederholen.

Nach meiner Verletzungspause bin ich erst wieder in den letzten Wochen in Schwung gekommen, und kann das Rennen als Deja Vue Erlebnis bezeichnen.
Bereits zum dritten Mal veranstaltet die Ökoregion Kaindorf den 12 und 24 Stunden Radevent unter den Deckmantel „Biken für den Klimaschutz“. Dass jährlich die Teilnehmerzahlen in allen Kategorien steigen, spricht alleine für die hervorragende und professionelle Organisation. Somit ist in der Region über 24 Stunden „Ausnahmesituation“.
Freitag pünktlich 18 Uhr bei heißen 33* wurde das Rennen gestartet. Gleich nach wenigen Kilometern bildete sich die erste Spitzengruppe, wo naturgemäß fast nur Staffelfahrer dabei waren. Runde um Runde verkleinerte bez. teilte sich die Gruppe aufgrund der hohen Anfangsgeschwindigkeit, die fast bei 42 km/h lag. Somit war ich nach wenigen Runden nur mehr mit dem schlussendlich zweitplatzierten Martin Puchberger an der Spitze.
Obwohl die Temperaturen in den ersten Nachtstunden sehr angenehm wurden, dürfte nach ca. sechs Stunden Martin Puchberger erste Probleme bekommen haben. Somit kam es zur ersten Vorentscheidung und ich lag nunmehr alleine an der Spitze.alt

Nach sieben Rennstunden (1 Uhr nachts) musste ich mit meinem ersten Tief gewaltig kämpfen. Aufgrund der Hitze funktionierte wahrscheinlich die Nahrungsaufnahme nicht optimal. Mit großartiger Unterstützung vom Langmann & Partner Powerteam, welches im 4er Team unterwegs war, konnte ich nach drei Stunden wieder aus dem Tief herausfinden. Nach 12 Rennstunden hatte ich bereits 412 km abgespult und konnte sogar Martin Puchberger überrunden. Da eine Runde 17,9 km betrug, hatte ich schon einen komfortablen Vorsprung. Jedoch stand noch ein sehr langer und heißer Tag vor mir. Als dann um die Mittagszeit die Sonne auch mit Wärme nicht mehr sparte, hatte nicht nur ich mit den 36* zu kämpfen, sondern auch viele andere Teilnehmer, die dann schlussendlich zum Teil sogar aufgaben. Obwohl die Kilometerleistung ordentlich zurück ging, war eine Pause oder Aufgeben für mich kein Thema. In der Zeit konnte ich sogar meinen Vorsprung auf drei Runden ansteigen lassen. Nach fast 22 Rennstunden habe ich dann wieder den gewohnten Rhythmus gefunden und konnte somit die letzten 2 Rennstunden noch „genießen“.
Nach 24 Rennstunden, 770 km mit 6300 Höhenmetern und immerhin zwei Runden Vorsprung konnte ich vor Martin Puchberger und dem drittplazierten Johann Sattler meinen Vorjahrssieg wiederholen.

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