Im Rennen „Red Bull TransSiberian Extreme“ hat Edi mittlerweile schon mehr als ein Drittel der KM heruntergespult. Wir befinden uns heute am 22. Juli schon in Novosibirsk und haben 4 Std. Zeitverschiebung.
Nach anfänglichen muskulären Problemen aufgrund der ungewohnten kalten und regnerischen Wetterbedingungen läuft es wieder sehr gut.
Die Zweier- und Soloteams arbeiten die meiste Zeit zusammen, um Kräfte zu sparen. So kommt es im Etappenziel oft zu Sprints, wovon Edi schon drei für sich entscheiden konnte.
Die logistische Organisation der Veranstalter funktioniert auch bestens. So werden auf längeren Etappen unterwegs Labestationen eingerichtet um Fahrer und Betreuer zu versorgen. Mechaniker sind nach jeder Etappe im Einsatz und kümmern sich um die Räder bis spät nach Mitternacht, damit sie für die teilweise sehr schlechten Straßenverhältnisse gerüstet sind.

„Ein wenig ungewohnt für mich ist, dass ich mir das Rennen nicht nach meinem Gusto einteilen kann. Pausen stimmen wir immer gemeinsam ab, damit wir im Pulk weiterfahren können. Es gibt auch keine Timestations – die Orientierung und Einteilung ist somit nicht ganz einfach – so gesehen eine wahrlich mentale Herausforderung“, so Edi.
